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Autor | AutoreJohannes GrussSenior Partner gruss@tt-consulting.comMillennials erachten die Transparenz vonseiten des Arbeitgebers als we- sentlichen Punkt und glauben, dass Ehrlichkeit eine der Hauptqualitä- ten ist, die ein Unternehmer besitzen muss. Insofern sollten sich Betriebe von alten Mustern trennen und eine offene Arbeitskultur verfolgen, in der Informationen mit dem Team geteilt werden.fördern. Die Meisten der Generation Y haben mindestens einen akademi- schen Titel. Dass ihr Vorgesetzter ei- nen vergleichbaren Abschluss hat, ist für sie nicht von primärer Bedeutung. Sie sind in einer Welt aufgewachsen, in der sämtliche Informationen mit nur einem Klick abgerufen werden können. Den Arbeitgeber schätzen sie hauptsächlich als Expertenfigur.als ihre Vorgänger und offener gegen- über innovativen Lernmethoden. Um derartige Mitarbeiter an den Betrieb zu binden, sollte man überlegen, digi- tale Lösungen wie z.B. E-Learning, Vi- sual Learning, Erlebnispädagogik und Module, die mit sozialen Netzwerken kompatibel sind, in Betracht zu ziehen.Ehrlichkeit: Ein MussMillennials erkennen übliche Hierar- chien und formelle Regeln in der Ar- beitswelt nicht an. Status und Autori- tät werden nicht als selbstverständlich angesehen, sie müssen erarbeitet wer- den. Vorgesetzte werden als „Freunde“ oder „Lehrer“ wahrgenommen, die in der Lage sind, ihre berufliche Ent- wicklung und ihren Wissenstand zulebenslanges, interaktives lernenRespekt muss man sich verdienenDie Generation Y, die gebildetste Ar- beitskraft in der Geschichte, versucht sich ständig zu verbessern und die ei- genen Kompetenzen zu perfektionie- ren. Demzufolge ist es wichtig, dass ein Betrieb in die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern investiert. Hierfür reichen klassische Schulungen nicht aus. Digital natives sind in Sachen Be- rufsentwicklung viel anspruchsvollerMillennials sind auch bekannt als The Me Me Me Generation, da sie dazu nei- gen, sehr „individuell“, wenn nicht so- gar „egozentrisch“ zu sein. Aus diesem Grund werden Arbeitgeber sich daran gewöhnen müssen, ihren Mitarbeitern regelmäßig Feedback zu geben und sie individuell für ihre erreichten Ziele zu belohnen.Das Ego an erster StelleUPGRADE 23


































































































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