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HOUSEKEEPIngerfolGreiche etaGenarbeitun houseKeepinG di successowert, in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern ein Handbuch auszu- arbeiten, das die internen Richtlinien für ein erfolgreiches Housekeeping festlegt. Sauberkeit, Hygiene, Verhal- tensregeln und der Umgang mit Gäs- ten sollten vereinheitlicht werden. Oft- mals sind auch hausinterne Seminare sehr hilfreich.Ohne Housekeeping-Mitarbeiter könn- te die Branche nicht länger bestehen, immerhin ist der Verkauf von makello- sen Zimmern und Betten seit jeher das Kerngeschäft der Hotellerie. Trotz al- lem ist die Wertschätzung gegenüber Etagen-Mitarbeitern oftmals gering. Ihre Tätigkeit wird auf das Reinigen reduziert, obwohl sie für den guten Zustand des teuren Mobiliars und so- mit von Investitionen verantwortlich sind. Stellen Sie sich vor, der Maha- goni-Tisch im Wohnbereich wird mit einem ungeeigneten Putzmittel gerei- nigt, der kostspielige Teppich falsch schamponiert! Das kann ganz schön teuer werden...Der Qualitätsanspruch der Gäste im Housekeeping ist merklich gestiegen. Auch die Anforderungen an die Eta- gen-Mitarbeiter werden immer höher, schlussendlich sind die Zimmer ten- denziell größer und die Materialien hochwertiger. Daraus folgt: Die Reini- gung und die Pflege sind aufwändiger und wichtiger denn je.Worauf Sie als Hotelier besonders ach- ten sollten:WertschätzungDie korrekte Schulung der Mitarbeiter und das zur Verfügung stellen von ge- eignetem Arbeitsmaterial sind das A und O. Klingt banal, aber dazu gehören u. a. auch die für das Interieur passen- den Reinigungsmittel.planung und VorbereitungTagtäglich ist das Housekeeping mit Zeitdruck konfrontiert. Um dennoch Qualität in der Etagen-Arbeit garan- tieren zu können, benötigen Hoteliers: •genügend Mitarbeiter, die ein ver-Qualitättrauensvolles und gut eingespieltesTeam bilden• eine funktionierende Kommunikation •eine gute Beziehung zu externenDienstleistern (z.B. Wäschelieferan-ten)•einheitliche ArbeitsabläufeEtagen-Mitarbeiter sollten flexibel und belastbar sein, aber auch gute Umgangsformen beherrschen und ein gepflegtes Äußeres vorweisen, immer- hin ist der Kontakt mit dem Gast nicht ausgeschlossen.Die richtige Wahl der MitarbeiterUm einen einwandfreien Zimmerser- vice zu garantieren, ist es empfehlens-52 UPGRADEStandards: Schwarz auf Weißhousekeeping-appsApps gibt es wie Sand am Meer. Kein Wunder, dass es auch im Bereich Housekeeping verschiedene Applikationenfür das Smartphone gibt. Sie sind kein Muss, können aber durchaus sinnvoll sein. Beispielsweise als Hilfsmittel für die Kommunikation, als Gedankenhilfe für die Mitarbeiter oder schlicht und einfach, um die tägliche Arbeit e zienter zu gestalten. Durch die Applikation kann sich das Personal beispielsweise direkt mit der Rezeption austauschen, den Zimmerstatus aktualisieren oder Schäden melden.


































































































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