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Fashion Hotels werden in der Regel sofort mit Lifestyle assoziiert. NichtFashion hotelsAutor | AutoreDaria ZverevaJunior Consultant daria@tt-consulting.comeinige Hotels den Versuch gestartet, maßgeschneiderte Angebote für diese Zielgruppe auszuarbeiten.So auch das Premier Hotel am Times Square in New York, das in den Zim- mern Glätteisen, Badesalz, Luffa- schwämme, Yogamatten und Zeit- schriften wie Cosmopolitan oder Self zur Verfügung stellt. Darüber hinaus sind sie mit großzügigen Badewannen und einem beleuchteten Schminktisch ausgestattet. Sogar das Personal ist „female-friendly“, immerhin besteht es nur aus Frauen.umsonst versuchen renommierte Mo- dehäuser wie Armani, Versace oder Bulgari auch in der Hotellerie Fuß zu fassen, um ihre Lebensphilosophie zu verbreiten. Stellen Sie sich nur mal vor, eine Fashion Suite aussuchen zu dürfen, die nach Ihrem persönlichen Lieblingsparfum duftet... Im Cheval Blanc Courchevel in Frankreich ist es z.B. möglich, in die Welt von LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) einzu- tauchen. Neben hochwertigen Möbel- stücken und Düften der renommierten Marke, finden die Gäste einen luxuri- ösen Spa vor, der die Kosmetiklinie von Guerlain verwendet. Darüber hinaus kann man hier die exklusiven Dienstleistungen des renommiertenfranzösischen Stylisten John Nollet in Anspruch nehmen.Ein weiterer Trend im Lifestyle-Be- reich ist die Wertschätzung des tou- ristischen Angebotes vor Ort. Dies ermöglicht es jedem Gast, eine au- thentische Urlaubserfahrung zu ma- chen. Die Marke Canopy by Hilton beispielsweise bietet seinen Gästen ein Frühstück, bestehend aus frischen 0-km-Produkten, und ein Abendessen mit autochthonen Weinen, Bieren und Getränken. Beim Check-out erhalten Gäste typische lokale Produkte oder kleine Mitbringsel bzw. Kunsthand- werk.auf lokales setzenUPGRADE 9


































































































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